Verein zur Förderung des Gesundheitswesens und  zum  Erhalt  des Krankenhauses Oberviechtach e.V.
                                                                                        
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Jahreshauptversammlung am 17.11.2016
Auszug aus Der Neue Tag - Grenzwarte -  vom 24. November 2016 (bgl)      Gesundheit geht alle an
Die Mitglieder trafen sich im Mehrzweckraum des Alten- und Pflegeheims zu ihrer Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Der Vorsitzende Dr. Oskar Schmid bedankte sich zunächst bei seinem Vorgänger Ludwig Berger für die grandiose Vorarbeit. Er berichtete über die herausfordernde Anfangszeit der Übernahme des Vereins.Veranstaltungen zogen teilweise mehr als 150 Interessierte aus der Bevölkerung an, wie zum Beispiel der Vortrag "Wenn der Rücken schmerzt". Desweiteren konnte der Verein einen Defibrillator anschaffen, der im öffentlichen Bereich des Alten- und Pflegeheims der Bevölkerung zur Verfügung steht. Ein weiteres Highlight war die Veranstaltung im Januar 2016 zur Zukunft der ärztlichen Versorgung in der Region. Dr. Wolfgang Bärtl, Vorstandsbeauftragter der KVB, stellte unter Beteiligung der örtlichen Ärzte die Pläne dar. Der Tag der offenen Tür in der Asklepios Klinik wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen, vertreten waren  u.a. die orthopädisch-unfallchirurgische Praxis des 1. Vorsitzenden und der Gesundheitsverein.  

 Die Neuwahlen liefen zügig ab. In ihrem Grußwort bezeichnete Zweite Bürgermeisterin Christa Zapf den Gesundheitsverein als eine wichtige Institution und betonte: "Von Anfang an war der Verein eine Erfolgsgeschichte". Dem neugewählten Vorstandsteam gratulierte sie zu ihren Ämtern und bedankte sich für das Engagement. Als weiterer Grußwortredner stellte Karl-Heinz Stoppa, Geschäftsführer des Alten- und Pflegeheims, sein Haus als Gastgeber für diesen Abend vor: 128 Plätze für vollstationäre Pflege, 127 Mitarbeiter, die ständig durch Aus- und Fortbildungsmaßnahmen aktuell geschult werden. Der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Oberviechtach, Hans Roßmann, bedankte sich für die Zusammenarbeit bei der Finanzierung des Reanimationsgeräts "LUKAS 2". Diese Gerät konnte bereits mehrfach eingesetzt werden und hat schon ein Leben gerettet.

In der allgemeinen  Aussprache wurde intensiv beraten, wie der Verein seiner satzungsgemäßen Aufgabe weiterhin dienen und u.a. das Krankenhaus weiter ideell unterstützen kann. Einig war man sich auch, nachdem in mehreren zurückliegenden Jahren kein Vereinsbeitrag von den Mitgliedern kassiert wurde, diesen im neuen Jahr wieder einzuheben.


Auszug aus Der Neue Tag - Grenzwarte vom 2. August 2016    (bgl)   Wenn Druck Leben rettet                                                                      "Helfen in Not ist unser Gebot" so lautet das Credo der Feuerwehren. Die Stützpunktwehr nimmt das ernst. Schon vor 19 Jahren hat sie eine  First-Responder-Mannschaft auf die Beine gestellt. Jetzt kann sie Patienten mit Herzstillstand noch viel besser helfen. Mit dem First-Responder Team war Oberviechtach damals bayernweit führend. Jetzt entschied sich die Feuerwehrführung für eine weitere Investition und schaffte zur erweiterten Reanimation bei Herz-Stillstand mit Unterstützung des Gesundheitsvereins ein Thoraxkompressionssystem an.  "LUKAS 2"  lautet der Markenname des lebensrettenden Apparates, der jetzt übergeben wurde - das zweite Gerät dieser Art im Landkreis Schwandorf.

Der Vorsitzende der Oberviechtacher Feuerwehr Hans Roßmann empfing zu diesem besonderen Anlass auch den Landrat Thomas Ebeling. Mit dabei waren der Vorsitzende des Gesundheitsvereins, Dr. Oskar A. Schmid, Kommunalpolitiker und der Geschäftsführer des Alten- und Pflegeheims, Karl-Heinz Stoppa, sowie BRK-Bereitsschaftsleiter Josef Süß"Der Ankauf des Reanimationsgerätes "Lucas 2" ist eine Anschaffung, die weniger der Feuerwehr Oberviechtach, sondern viel mehr der Bevölkerung in Oberviechtach und Umgebung zugute kommen wird" betonte Roßmann. Schon 2009 wurde die Investition in Erwägung gezogen, was damals aber am Geld scheiterte. Jetzt konnte die Anschaffung für 14655 € verwirklicht werden. Diesen Betrag teilten sich die Vereine, wobei der Gesundheitsverein  10.862 € schulterte. Landrat Thomas Ebeling zeigte sich erfreut über diese sinnvolle Investition und wünschte viel Erfolg damit, aber wenig Einsätze.

Der Vorsitzende des Gesundheitsvereins bedankte sich für die Unterstützung beim Kauf. Nach ersten Kontakten mit der Feuerwehr, die der Ehrenvorsitzende Ludwig Berger knüpfte, stimmten die Mitglieder des Vereins für die Investition. Nun galt es in  teils schwierige Abstimmungen auch den erweiterten Vorstand zu überzeugen. Dies gelang und somit konnte endlich im Mai 2016 grünes Licht gegeben werden. "Ohne diese Zuzahlung des Gesundheitsvereins hätten wir uns sicher diesen Ankauf nicht leisten können", meinte der Feuerwehr-Vorsitzende. Nachdem der Kaplan Martin Popp den kirchlichen Segen erteilt hatte, folgte die offizielle Übergabe an den Kommandanten der Wehr, Dietmar Hein, der die Verantwortung für das Gerät trägt. Leiter des First-Responder-Teams  in Oberviechtach ist Martin Grundler.


Auszug aus    Der Neue Tag - Grenzwarte vom 4.Juni 2016     Im Notfall auf den Defi hören                                                                                                                                         Gesundheitsverein finanziert lebensrettendes Gerät für das Altenheim  Seit kurzer Zeit hängt im Eingangsbereich des Alten- und Pflegeheims ein öffentlich zugänglicher Defibrillator (Defi). Das vom Gesundheitsverein angeschaffte Gerät ist unumstritten wichtig für die Wiederbelebung. Ein grünes Hinweisschild weist den Weg.                                                                                                                       

Der Geschäftsführer des Alten- und Pflegeheims Oberviechtach, Karl-Heinz Stoppa, machte es möglich, dass viele Mitarbeiterinnen zusammen mit der Pflegedienstleiterin Katharina Schneider an zwei Einweisungsveranstaltungen teilnehmen konnten. Dies übernahm der Bereitschaftsleiter des BRK Oberviechtach, Josef Süß, ehrenamtlich. Mit viel Wissen und seiner jahrelangen Erfahrung verstand er es, die Handhabung des Geräts sehr anschaulich zu vermitteln. Die Mitarbeiterinnen waren sehr interessiert und diskussionsfreudig. Der Defi führt schrittweise mit Sprachanweisungen durch die lebensrettende Maßnahme und gibt auch an, wie oft eine Herzdruckmassage oder eine Beatmung stattfinden soll. Diese Anweisungen gibt das Gerät nach der Auswertung der Herztöne. Den Schock gibt es erst frei, wenn das Herz diesen auch wirklich benötigt. Der Helfer kann dabei keine Fehler machen.


Auszug aus Der Neue Tag - Grenzwarte  30.01.2016  (bgl)  Vortrag "Zukunft der  ärztlichen Versorgung in der Region Oberviechtach" 26.01.2016

 Das Schreckgespenst "Ärztemangel" hat den Raum Oberviechtach bislang verschont. Doch ganz sorglos blickt die Kassenärztliche Vereinigung (KV)  nicht in die Zukunft, wenn das Alter der Hausärzte ins Spiel kommt. "Der Versorgungsgrad der Region Oberviechtach ist besser als vom Gesetzgeber gefordert, jedoch mit dem drohenden Problem, dass mehr als 45 Prozent der Hausärzte bereits ihren 60. Geburtstag hinter sich haben". Diese Feststellung traf der Vorstandsbeauftragte der KV Oberpfalz, Dr.med. Wolfgang Bärtl,  bei einer Veranstaltung des Gesundheitsvereins (GVO).
Gut gefüllt präsentierte sich der Vortragsraum als der Vorsitzende des GVO, Profesor visitante Universidad de Buenos Aires, Dr. med. Oskar A. Schmid, selbst ortsansässiger Orthopäde, die Versammlung eröffnete und dem aus Neumarkt angereisten KV-Vertreter Dr. Wolfgang Bärtl das Wort erteilte. Dr. Bärtl konnte die Zuhörer beruhigen: Von der 75- Proznet-Marke, die eine Unterversorgung signalisieren würde, sei man derzeit noch weit entfernt. Das gelte auch für die fachärztliche Versorgung, wobei hier der Altersdurchschnitt deutlich niedriger liegt und die Versorgungsquote weit über den vom Gesetzgeber veranschlagten 100 Prozent. Im Landkreis Schwandorf bestehe bei einigen Arztgruppen, wie beispielsweise bei den Chirurgen, die Gefahr, dass bei einer Praxisabgabe auch das neue sogenannte "Gröhe-Gesetz" angewandt werden kann und die Krankenkassen den Einzug eines Kassenarztsitzes beantragen können. Weiterhin berichtete der KV-Sprecher über die eben erst etablierten Termin-Servicestellen. Diese waren im Vertrag der Berliner Koalition auf Drängen der SPD eingeführt worden. Beim Publikum war diese Maßnahme umstritten: Aufgrund der guten hausärztlich-fachärztlichen Vernetzung in der Region sei eine solche Terminservicestelle eine unnütze Einrichtung, das Geld wäre besser in der Patientenversorgung angelegt, so der Kritikpunkt. Denn finanziert wird das System mit Geldern, die sonst für die Patientenversorgung von der KV zugeteilt werden.

Ein weiters Problem stellt die Verlagerung der Vergütung in die Klinikambulanzen dar: "In Zukunft wird das Zwei- bis Dreifache der Vergütung von der KV zu zahlen sein wie für die selbe Leistung bei einem niedergelassenen Arzt" so Dr. Bärtl. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf eine Diskussion mit Gesundheitsministerin Dr. Melanie Hummel, die eine Grundversorgung durch Haus- und Fachärzte in der ländlichen Region zugesichert habe. Dr. Bärtl machte deutlich, dass die Neid-Debatte zwischen Privat- und Kassenpatienten hinsichtlich der Terminvergabe vollkommeen unnötig sei.  Der  Vorsitzende des GVO, Dr. Oskar A. Schmid, fasste anschließend die Ergebnisse zusammen und es entwickelte sich eine rege Diskussion zwischen den Zuhörern und den niedergelassenen Ärzten über die Versorgung und Vernetzung vor Ort.

Dr. Oskar A. Schmid regte an, den Ärzten, die aus der Region stammen und zur Ausbildung weggegangen sind, die Anbindung an die Heimat mit attraktiven Angeboten zu erleichtern, damit sie später als niedergelassenen Ärzte vor Ort arbeiten. Damit das funktioniert,  müsse die Bevölkerung mitziehen und die ärztlichen Angebote vor Ort auch wahrnehmen.

Als Obmann der Ärzte in der Region Oberviechtach sprach Dr. med. Adolf Ried die Probleme beim Notdienst und Notarzt - Dienst an.  Im Bereich des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes ist durch die neue Bereitschaftsdienstordnung keine ausreichende Ärztezahl in der bisherigen Region Oberviechtach/Schönsee/Winklarn/Tännesberg vorhanden. Deshalb müsse die Region mit Tiefenbach und Neunburg zusammengelegt werden. Es besteht die Gefahr, dass sich aufgrund der erhöhten Belastung Kollegen, die älter als 62 Jahre sind, auf Antrag von dem Dienst befreien lassen. Dadurch sinkt die Zahl der zur Verfügung stehenden Ärzte wieder unter die magische Zahl "15" - damit würde die Region noch größer, die von den einzelnen Ärzten abzudecken ist. Dr. Bärtl verwies auf die guten Erfahrungen bei der Zusammenlegung  der Bereitschaftsdienste von Neumarkt mit Parsberg und Hemau.

Jahreshauptversammlung am 18.12.2015   Ausschnitt aus Der neue Tag -  Grenzwarte-   31.12.2015 (bgl)

Bilanz zog der 1. Vorsitzende Dr. Oskar A. Schmid und blickte auf die Höhepunkte des Berichtsjahres: 24. März Vorführung des vom Verein angeschafften Defibrillator,  21. April Vortragsabend mit dem Thema "Wenn der Rücken schmerzt",  im Juli Teilnahme am"Tag der offenen Tür" der Asklepios Klinik OVI , Gesprächsteilnehmer am "Runden Tisch" von Landrat Thomas Ebeling.             

Vorausschauend wurde der geplante Vortrag am 26. 1. 2016 angekündigt. - Zukunft der ärztlichen Versorgung in der Region Oberviechtach.  Referenten sind der Vorsitzende des Bayerischen Fachärzteverbandes Dr. Wolfgang Bärtl, Allgemeinarzt Dr. A. Ried sen. und Dr. Oskar A. Schmid. Der Verein wird sich wieder am geplanten Tag der offenen Tür in der Asklepios Klinik beteiligen.Gesundheitsvorträge sind geplant. Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ist am Donnerstag, 17. November 2016. Der 1. Vors. informierte über die Absicht zur Anschaffung eines Reanimationsgerätes mit der Feuerwehr OVI und dem BRK Rettungsdienst. Nach dem Willen der Vorstandschaft war auch im Jahr 2015 kein Mitgliedsbeitrag eingezogen worden.

Landrat Ebeling lud zum Runden Tisch

Erfreuliche Informationen zur Asklepios Klinik Oberviechtach
Landrat Thomas Ebeling lud am Donnerstag, den 22.10.15 zum 2. Runden Tisch seiner Amtszeit die Bürgermeister sowie die niedergelassenen Ärzte der Region Oberviechtach, das Rote Kreuz sowie den Gesundheitsverein Oberviechtach bezüglich Austausch von Informationen.

Herr Dr. Rapp berichtigte als Geschäftsführer der Asklepios Klinik Oberviechtach, dass es der Klinik deutlich besser ginge als noch 2014.
Die Belegung habe 2015 um 13% zugenommen und der Verlust habe sich 2014 fast halbiert. Er betrage jedoch noch immer mehr als 1 Million Euro.
Für eine „schwarze Null“ seien dauerhaft jedoch nur durchschnittlich 5 Patienten mehr stationär notwendig. Dann wäre das Krankenhaus ohne Defizit.
Der Personalstand sei weiterhin stabil. Die Notfallversorgung sei weiterhin 24 Stunden an 7 Tagen der Woche für internistische und chirurgische Notfälle offen. Der OP-Betrieb sei weiterhin für die chirurgische Hauptabteilung, wie die Belegabteilung HNO und Unfallchirurgie/Orthopädie, gewährleistet.
Das Krankenhaus soll weiterhin in der Grund- und Regelversorgung für die chirurgische und innere Abteilung bleiben. Desweiteren steht weiterhin die Belegabteilung für HNO und die Belegabteilung des Vorsitzenden des Gesundheitsvereins wird weiterhin konservativ und operativ tätig bleiben.

 Die Umbenennung in das „Familienkrankenhaus“ sei positiv von der Bevölkerung aufgenommen worden.
Auch ein Neubau wurde von Dr. Rapp angesprochen, der zwischen 5 und 15 Millionen Euro kosten solle. Hier wird mit dem Gesundheitsministerium in Bayern weiterhin abgeklärt, wie das alte Bettenhaus genutzt werden könne oder ob ein Teil- oder kompletter Neubau 2017/2018 in Angriff genommen werden könnte.
Als Ziele für 2016 nannte Dr. Rapp, dass die Belegung weiterhin steige und das Ziel sei, dass durchschnittlich 30 Patienten stationär sich in Oberviechtach zur Genesung aufhalten.
Die 2014 ausgesprochene Bestandgarantie sei ernst gemeint und das Erreichen einer „schwarzen
Null“ (ohne Defizit) für das Krankenhaus sei weiterhin das Ziel.

 Die anwesenden Bürgermeister wünschten sich eine bessere Information über die Presse auch in den entfernter liegenden Regionen um Oberviechtach.
Der Landrat fasste zum Abschluss zusammen, dass es einen guten Austausch zwischen den anwesenden Ärzten, der Politik und dem Krankenhaus gegeben habe und die Politik gut in die Information eingebunden sei.

In eigener Sache des Vereins möchten wir die Bevölkerung bereits jetzt einladen zu dem Vortrag „Zukunft der ärztlichen Versorgung in der Region Oberviechtach“ am 26.01.2016 um 19:00 Uhr in der Asklepios Klinik Oberviechtach.
Sprechen werden der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Dr. W. Bärtl sowie Dr. A. Ried sen. als örtlicher Ärztesprecher und der Vorsitzende des Gesundheitsvereins Oskar Schmid, beide aus Oberviechtach.

Der geplante Vortragstermin am Di 27.10.2015 fällt deshalb aus.

 

Bericht vom Tag der offenen Tür an der Asklepios-Klinik  Oberviechtach am 5. Juli 2015

 Teilnahme am Tag der offenen Tür der Asklepios Klinik Oberviechtach trotz heißestem Tag stark frequentiert

 Am Tag der offenen Tür der Asklepios Klinik Oberviechtach stellten nicht nur die Abteilungen des Krankenhauses ihre Leistungen vor, sondern zeigten auch die Caritas mit Hospizverein, das Sanitätshaus Tiedeken und die Eckert Schulen ihre Leistungsfähigkeit.

 Auch das 5jährige Bestehen in Oberviechtach der Überörtlichen Gemeinschaftspraxis des ersten Vorsitzenden des Gesundheitsvereins Profesor visitante Universidad de Buenos Aires Dr. med. Oskar Schmid wurde mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.
Edith Brenner, Schriftführerin vom Gesundheitsverein, überbrachte einen Glückwunschblumenstrauß und dankte dem 1. Vorsitzenden für die Unterstützung des medizinischen Spektrums der Region Oberviechtach und Umgebung.

 Der Gesundheitsverein  in Zusammenarbeit mit der Praxis des 1. Vorsitzenden reichte Vitamin C Power-Smoothies als grüne und rote Variante. Hier konnten über 350 Portionen an die wissbegierigen Besucher verteilt werden.

Dass der Vitamin C Bedarf hoch sei, auch in Zeiten von hohen Temperaturen, konnten die Besucher auf dem Stand des Gesundheitsvereins erfahren. In Zusammenarbeit mit der Praxis Schmid wurden zusätzlich über 100 Portionen „gesundes Popcorn“ verteilt. Wenn dies entsprechend ohne Zuckerzusatz zubereitet ist, ist dies ein „gesunder Snack“, der mit 1 Portion ca. 70% des täglichen Belaststoffbedarfes abdecken kann.

Die Rezepte für die Smoothies und das Popcorn wurden von Fr. Dr. Trotnow aus der Praxis Schmid zusammengestellt und die fleißigen Hände der Mitarbeiterinnen der Praxis sorgten für den dauerhaften Nachschub der so heiß begehrten erfrischenden Smoothies und von Popcorn.
Über 10 kg Erdbeeren vom Erzeuger direkt aus der Region wurden am Stand des Gesundheitsvereins von den Besuchern pur verkostet.

 Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Besuch des MdL Alexander Flierl. Er konnte sich in der Praxis Schmid von der Leistungsfähigkeit eines Hochleistungs-Stoßwellentherapiegerätes (ESWT) überzeugen. Hier können Tennisellenbogen, Fersensporne behandelt und Verkalkungen im Bereich des Bewegungsapparates als auch Nierensteine zertrümmert werden.

Dieses Gerät steht der Praxis dauerhaft zur Verfügung. Die Demonstration des Zerschießens eines Vivil-Bonbons zeigte eindrücklich, wie energiereich diese Stoßwellen sein müssen, um den Kalk im Körper schmerzarm zertrümmern zu können.
Bei dem anschließenden Rundgang des MdL Flierl  mit dem 1. Vorsitzenden des Gesundheitsvereins konnten die einzelnen Stationen wie Ultraschall, Kindergipsen, Blutdruckmessen, Reanimations Training oder auch die Demonstration des neuen CT´s und die Stände der einzelnen Abteilungen in der Asklepios Klinik Oberviechtach begutachtet werden.

Intensive Gespräche zeigten die Notwendigkeit der ambulanten und stationären Versorgung in Oberviechtach.
Der Zuspruch der Bevölkerung zeigt, dass die Bevölkerung auch die medizinischen Angebote in der Asklepios Klinik Oberviechtach annimmt und sie zu ihrem Krankenhaus stehen.



Dr. Oskar A. Schmid: Auch Vitamin C kann helfen  
               

Schmerzen an Gelenken und an der Wirbelsäule lindern und damit Lebensqualität schaffen mit modernen und natürlichen Methoden: Darum ging es im              Vortragsabend des Gesundheitsvereins am 21. April 2015. Rund 130 Zuhörer wollten sich die Tipps nicht entgehen lassen. Der Vorsitzende des Gesundheitsvereins,  Prof. Dr. Oskar A. Schmid, informierte dabei über aktuelle Methoden und Verfahren der Schmerztherapie. Die Möglichkeiten der medikamentösen Therapie das Drei-Stufen-Schema der Weltgesundheitsorganisation zur physikalischen Therapie standen dabei ebenso zur Diskussion wie Operationen an der Wirbelsäule und den Gelenken.

Im Bereich der physikalischen Therapie sei der Physiotherapeut in der Regel als wichtiges Glied einzubinden, so der Mediziner. Elektrotherapie oder Magnetfeldtherapie, therapeutische Maßnahmen mittels Akupunktur, darunter auch die moderne Laser-Akupunktur, könnten Bestandteil einer Behandlung sein. Zu berücksichtigen sei dabei der Patient in seiner Ganzheit. Dass auch gezielte Operationen als Teil eines Schmerztherapiekonzeptes sinnvoll sein können, demonstrierte der inzwischen sehr bekannte Operateur Schmid anhand einer Patientin mit Hüftgelenksarthrose. Nach einer Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes habe sie ihre Schmerzmedikamente weitestgehend reduzieren können.
Auch moderne Verbandstechniken wie das Kinesio-Taping sind im Therapiekonzept des Arztes ein fester Bestandteil. Dazu konnten Bilder gezeigt werden von Therapieanwendungen im Bereich der Wirbelsäule, Schulter und den übrigen Gelenken. Der Vorsitzende des Gesundheitsvereins erläuterte, welche unterschiedlichen Möglichkeiten der Schmerzinfiltrationstechniken an der Wirbelsäule und an Gelenken bestehen. Zahlreiche Verschleißerkrankungen und Bandscheibenleiden seien in einem schmerztherapeutischen Konzept gut zu behandeln. Der Arzt machte auch deutlich, wie notwendig eine gute Nährstoffversorgung inklusive Vitam C für eine gute Heilung und Reduktion des Schmerzes ist. So könnten größere Operationen und Aufenthalte auf Intensivstationen binnen kurzer Zeit einen Vitamin-C-Mangel erzeugen und somit ein schnelles Abheilen verhindern. Manchmal sei deshalb eine Gabe von Vitamin C über die Vene eine sinnvolle Ergänzung. Auch spezielle Eigenbluttherapien können seiner Ansicht nach die Verhältnisse im Gelenk oder im gesamten Körper verbessern.

"Schmerzen lindern mit möglichst viel Eigenkraft des Körpers mit wissenschaftlich fundierten Methoden" fasste der Refernt seinen Therapieansatz zusammen. Nicht zuletzt stellte er auch klar, dass sein Belegarztvertrag mit dem Krankenhaus in Oberviechtach bis zu seiner Rente dauert. Daran halte er fest und darauf dürften die Patienten auch weiter zählen.



"Keine Angst vor Wiederbelebung"   Ausschnitte aus:   Der Neue Tag - Grenzwarte-  vom 13.04.2015 (bgl)

 Experten erläutern Handhabung des Defibrillators - Spenden für Reanimationshilfe

"Ein Defibrillator kann Leben retten" - unter diesem Motto veranstaltete der Gesundheitsverein einen Infoabend für die Handhabung öffentlich zur Verfügung stehender Defibrillatoren (Defi). Zahlreiche Bürger folgten der Einladung in den Vortragssaal der Asklepios Klinik.
Vorsitzender Oskar Schmid hatte dazu örtliche Spezialisten eingeladen. Er verwies auf die Wichtigkeit derartiger Geräte für die Wiederbelebung von bewusstlosen Menschen. Große Hinweisschilder zeigen in der Regel den Weg für die Positionierung des Defi an. Der Leiter der Anästhesie bei der Asklepios Klinik Oberviechtach, Rene Thiede, informierte zunächst über die Grundlagen der Wiederbelebung und die Einsatzmöglichkeiten eines Defi. Dabei ging es ihm in erster Linie darum, den bereitwilligen Helfern die Angst vor einer aus medizinischer Sicht möglichen Fehlbedienung zu nehmen.
 "Ein Ersthelfer werde nie belangt, wenn er helfe, sondern nur dann, wenn er nicht
helfe" so der Mediziner.

Anschließend stellte der Bereichsleiter des BRK-Rettungsdienstes, Josef Süß, mit Unterstützung des Ersthelfers Stefan Hein von der Feuerwehr Oberviechtach, an einer Übungspuppe die Reanimation unter Anleitung eines automatischen Defibrillators vor.
Der Defi führt schrittweise mit Sprachanweisungen durch die lebensrettende Maßnahme und gibt an, wie oft eine Herzdruckmassage bzw. eine Beatmung stattfinden soll. Ebenfalls gibt er den Befehl, wann die Schockauslösung gestartet werden muss. Diese Anweisungen gibt das Gerät nach eigenständiger Auswertung der Herztöne und gibt den Schock dann endgültig frei, wenn das Herz des Bewusstlosen dies auch wirklich benötigt.
Unter fachmännischer Anleitung ergriffen einige Besucher selber die Möglichkeit an der Übungspuppe völlig angstfrei eine Reanimation durchzuführen.
Mehrfach wurde angeregt, eine derartige Veranstaltung zu wiederholen, was sich der Verein nach den Worten des Vorsitzenden mit einem eigenen, bereits angeschafften Gerät zu Eigen macht.
Hierfür wird nach
einem geeigneten, öffentlich zugängigen Standort innerhalb des Stadtbereichs gesucht
.
"Lucas" rettet Leben!   Der Gesundheitsverein verfolgt diesbezüglich  noch einen weiteren Wunschgedanken, den auch die Rettungsorganisationen befürworten würden. Das wäre eine Reanimationshilfe mit einer völlig automatischen Herzdruckmassage. Zur Anschaffung dieses Gerätes mit Namen "Lucas" werden 15.000 € benötigt.  Damit diese Investition in die Tat umgesetzt werden kann, ist man auf Spenden angewiesen.
Wer zu
"noch mehr Leben retten" beitragen möchte, wird gebeten seine Spende auf das Konto des
Gesundheitsvereins bei der Sparkasse  IBAN DE40 7505 1040 0300 4207 59  zu überweisen.







Tagesgaeste in OVI